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Schritt für Schritt zum AMBOOO Bambus Sichtschutzaun.


Eine sorgfältige Planung ist die Grundlage für einen stabilen, funktionalen und optisch harmonischen Bambuszaun. Von der Gesamtlänge über die gewünschte Höhe bis zur Anzahl der Zaunelemente und Pfosten sollten die wichtigsten Maße bereits vor der Bestellung feststehen


Erfahren Sie, wie Sie Zaunlänge, Höhe, Pfosten, Elemente und Bodenabstand ermitteln und den Materialbedarf berechnen.

1. Verlauf des Bambuszauns festlegen

Bevor Maße genommen oder Zaunelemente bestellt werden, sollte zunächst der genaue Verlauf der geplanten Zaunanlage festgelegt werden.

Überlegen Sie dabei:

  • Wo beginnt der Zaun?
  • Wo endet der Zaun?
  • Verläuft er vollständig gerade?
  • Werden Ecken benötigt?
  • Gibt es Mauern, Hauswände oder andere feste Anschlusspunkte?
  • Soll ein Gartentor integriert werden?
  • Gibt es Höhenunterschiede oder Gefälle?
  • Welche Bereiche sollen vollständig vor Blicken geschützt werden?

Besonders bei längeren Zaunanlagen empfiehlt es sich, den geplanten Verlauf zunächst auf dem Grundstück zu markieren. Eine gespannte Schnur kann dabei helfen, Fluchten, Ecken und Übergänge bereits vor der Montage sichtbar zu machen.

Je genauer die Planung an dieser Stelle erfolgt, desto einfacher lässt sich anschließend der Materialbedarf bestimmen.

2. Gesamtlänge richtig messen

Messen Sie die gesamte Strecke, die mit dem Bambuszaun geschlossen werden soll.

Dabei sollte nicht ausschließlich die ungefähre Grundstückslänge übernommen werden. Mauern, Pfeiler, Hausanschlüsse, vorhandene Fundamente oder andere bauliche Gegebenheiten können das tatsächlich verfügbare Maß verändern.

Am besten wird jede gerade Zaunseite separat vermessen.

Beispiel:

Eine Zaunanlage besteht aus:

  • einer geraden Seite,
  • einer Ecke,
  • einer zweiten Zaunseite.

In diesem Fall sollten beide Seiten getrennt gemessen und anschließend individuell geplant werden.

Gerade bei Ecken ist es wichtig, nicht einfach mit der gesamten laufenden Länge zu rechnen, da dort zusätzliche Pfosten oder besondere Anschlusslösungen erforderlich sein können.

Coffee Sichtschutzzaun aus Bambus mit anthrazitfarbenen Pfosten auf einer begrünten Terrasse vor einem Backsteinhaus.

3. Mit dem Zaunraster planen

Die AMBOOO Bambuszaunsysteme sind modular aufgebaut. Dadurch lassen sich mehrere Elemente miteinander kombinieren und an die vorhandene Grundstückssituation anpassen.

Bei den aktuellen Systemen liegt die Breite eines Standard-Zaunfeldes ungefähr bei 180 cm.

Das aufgebaute Acapulco-Grundelement besitzt beispielsweise ein Maß von etwa 160 × 180 cm (H × B). Die verwendeten massiven Bambusprofile sind 1.780 mm lang.

Beim Deluxe-System beträgt das aufgebaute Element etwa 184,5 × 180 cm. Der Abstand von Pfostenmitte zu Pfostenmitte beträgt ebenfalls ungefähr 180 cm.

Damit lässt sich die benötigte Anzahl an Zaunfeldern bereits grob ermitteln:

Gesamtlänge der Zaunanlage ÷ ca. 1,80 m = benötigte Anzahl der Zaunfelder

Wichtig: Dieses Ergebnis dient zunächst der Planung. Bei der endgültigen Ausführung müssen die tatsächlichen Systemmaße, Pfostenpositionen und Anschlüsse berücksichtigt werden.

4. Grundelement, Anfangselement und Erweiterungselement verstehen

Bei einem modularen Zaunsystem wird eine längere Zaunanlage nicht aus vielen unabhängigen Einzelzäunen zusammengesetzt.

Stattdessen beginnt die Zaunlinie mit einem Grund- beziehungsweise Anfangselement und wird anschließend durch passende Erweiterungselemente fortgeführt.

Beim Acapulco-System enthält das Grundelement beispielsweise zwei Aluminiumpfosten sowie die Bambusprofile, Anfangs- und Abschlussprofile und das erforderliche Montagezubehör. Das System kann anschließend modular erweitert werden.

Auch beim Deluxe-System wird das Anfangselement mit zwei Bambuspfosten geliefert und kann mit passenden Erweiterungselementen zu einer durchgehenden Zaunanlage ergänzt werden.

Für die Materialplanung bedeutet das grundsätzlich:

Zaunanfang → Grund-/Anfangselement → Erweiterungselemente → Zaunabschluss

Ecken, Wandanschlüsse oder Tore müssen separat berücksichtigt werden.

Moderner Sichtschutzzaun in Holzoptik mit integriertem Hochbeet, Lavendel und einer gemütlichen Gartenlounge im Hintergrund.

5. Die richtige Zaunhöhe festlegen

Die passende Zaunhöhe hängt in erster Linie vom gewünschten Einsatzzweck ab.

Soll der Bambuszaun lediglich einzelne Gartenbereiche optisch voneinander trennen, kann eine geringere Höhe ausreichend sein.

Soll dagegen ein möglichst vollständiger Sichtschutz zu einer Terrasse, einem Sitzbereich oder einem Nachbargrundstück entstehen, ist meist eine höhere Ausführung sinnvoll.

Bei der Planung sollte jedoch nicht nur die Höhe des Zaunelements betrachtet werden.

Entscheidend ist die tatsächliche Höhe des fertig montierten Zauns ab Gelände beziehungsweise Bodenfläche.

Dabei spielt auch der empfohlene Abstand zwischen Bambusprofil und Untergrund eine Rolle.

6. Bodenabstand bereits bei der Höhenplanung berücksichtigen

Bambus sollte im Außenbereich nicht dauerhaft mit feuchtem Untergrund oder stehendem Wasser in Kontakt kommen.

Für die AMBOOO Zaunsysteme Acapulco und Deluxe wird deshalb ein Bodenabstand von ungefähr 5 bis 10 cm empfohlen. Dadurch wird der direkte Kontakt des untersten Bambusprofils mit dauerhaft feuchten Bereichen reduziert und die Abtrocknung unterstützt.

Dieser Abstand sollte bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

Beispiel:

Soll der obere Abschluss des Zauns eine bestimmte Höhe erreichen, müssen sowohl die Elementhöhe als auch der gewünschte Bodenabstand in die Planung einbezogen werden.

Der Bodenabstand sollte später möglichst gleichmäßig über die gesamte Zaunlinie eingehalten werden.

Silbernes Cabriolet unter einem modernen Carport neben einer coffee farbenden Bambus-Sichtschutzwand; im Hintergrund stehen ein Wohnhaus und dichte Gartenpflanzen

7. Pfosten richtig positionieren

Die Pfosten bilden die tragende Konstruktion des Zauns. Ihre Positionen sollten deshalb bereits vor Beginn der Montage exakt festgelegt werden.

Wichtig ist insbesondere ein gleichmäßiger Pfostenabstand.

Beim Deluxe-System liegt der Abstand von Pfostenmitte zu Pfostenmitte bei etwa 180 cm. Die Systemprofile selbst sind 1.780 mm lang.

Beim Ausmessen sollte deshalb nicht einfach nur von Außenkante zu Außenkante gearbeitet werden. Entscheidend sind immer die für das jeweilige System vorgegebenen Montage- und Achsmaße.

Eine sauber gespannte Richtschnur erleichtert später die exakte Ausrichtung der Pfosten.

8. Aufschrauben oder Einbetonieren?

Bereits bei der Planung muss entschieden werden, wie die Pfosten befestigt werden sollen.

Beim Acapulco-System stehen aktuell zwei Montagevarianten zur Verfügung:

  • Pfosten zum Aufschrauben
  • Pfosten zum Einbetonieren

Für die Variante zum Einbetonieren werden längere Aluminiumpfosten verwendet. Bei der Ausführung zum Aufschrauben kommen kürzere Pfosten in Verbindung mit passenden Pfostenschuhen zum Einsatz.

Aufschrauben

Diese Variante kommt beispielsweise infrage, wenn bereits ein geeigneter, ausreichend tragfähiger Untergrund oder ein entsprechend geplantes Fundament vorhanden ist.

Einbetonieren

Diese Variante bietet sich insbesondere bei frei stehenden Zaunanlagen im Garten an, wenn die Pfosten direkt über Fundamente im Boden verankert werden sollen.

Welche Variante geeignet ist, hängt von Untergrund, Zaunhöhe, Standort und den zu erwartenden Belastungen ab.

Länge Zaunanlage in der Farbe Sand mit Aluminiumpfosten, zwischen zwei Häuser in der Abendsonne.

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9. Ecken von Anfang an einplanen

Eine Ecke sollte niemals erst während der Montage improvisiert werden.

Wenn die Zaunanlage ihre Richtung ändert, muss bereits bei der Materialplanung geklärt werden, wie die beiden Zaunseiten miteinander verbunden werden.

Je nach Zaunsystem stehen dafür unterschiedliche Pfosten- und Anschlusslösungen zur Verfügung.

Beim Deluxe-System gehören beispielsweise verschiedene Pfostenausführungen zum Systemprogramm. Beim Acapulco-System können Zaunelemente ebenfalls modular miteinander kombiniert werden. Das aktuelle Zubehörprogramm umfasst darüber hinaus unterschiedliche Systemkomponenten für die individuelle Planung.

Bei einer Ecke sollten deshalb immer beide Zaunrichtungen separat geplant werden.

10. Anschlüsse an Hauswand oder Mauer berücksichtigen

Nicht jede Zaunanlage beginnt und endet mit einem frei stehenden Pfosten.

Häufig soll ein Bambuszaun beispielsweise:

  • an einer Hauswand beginnen,
  • an einer Garage enden,
  • zwischen bestehenden Mauern montiert werden,
  • an einen vorhandenen Zaun anschließen,
  • in einen Carport integriert werden.

Solche Anschlüsse sollten bereits vor der Materialbestellung festgelegt werden.

Dadurch lässt sich vermeiden, dass am Ende unnötige Pfosten verwendet werden oder passende Anschlussprofile fehlen.

Das AMBOOO Zaunprogramm umfasst neben Grund- und Erweiterungselementen verschiedene Pfosten, Anschlussprofile und weiteres Montagezubehör für individuelle Konstruktionen.

Terrasse vor einem Backsteinhaus mit mehreren braunen Holz-Sichtschutzwänden, Sitzgruppe, Pflanzkübeln und einem abgestellten Fahrrad.

11. Kann die Breite eines Bambuszauns angepasst werden?

Nicht jede Zaunlänge lässt sich exakt durch komplette Standardfelder teilen.

Deshalb ist die Anpassbarkeit des Zaunsystems besonders wichtig.

Sowohl Acapulco als auch Deluxe lassen sich in Höhe beziehungsweise Breite an die örtlichen Gegebenheiten anpassen.

Dadurch kann beispielsweise das letzte Zaunfeld einer Reihe an das tatsächlich vorhandene Restmaß angepasst werden.

Wichtig ist jedoch eine fachgerechte Bearbeitung des Bambus.

Werden Bambusprofile gekürzt, entstehen neue Schnittkanten. Diese sollten anschließend entsprechend geschützt werden. Das AMBOOO Systemprogramm sieht hierfür eine Stirnkantenversiegelung beziehungsweise ein Stirnkantenwachs vor, um die bearbeiteten Schnittflächen vor Feuchtigkeit zu schützen.

12. Nicht jedes Zaunfeld einzeln kürzen

Aus optischen Gründen empfiehlt es sich, die Zaunaufteilung bereits vor der Montage durchzudenken.

Angenommen, die vorhandene Strecke passt nicht exakt zum Raster der Standardfelder. Dann gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

In vielen Situationen wirkt es optisch ruhiger, mehrere vollständige Zaunfelder zu verwenden und lediglich das letzte Feld anzupassen.

Je nach Einbausituation kann es aber auch sinnvoll sein, die Differenz gestalterisch anders aufzuteilen.

Entscheidend ist, dass bereits vor der Montage feststeht, wo sich ein gekürztes Element befinden soll.

Dadurch entsteht eine gleichmäßige und bewusst geplante Zaunansicht.

13. Gefälle und Höhenunterschiede berücksichtigen

Grundstücke sind nicht immer vollkommen eben.

Bei einem Gefälle sollte deshalb zunächst geprüft werden, wie der Zaun verlaufen soll.

Grundsätzlich sind beispielsweise zwei optische Varianten denkbar:

Stufenweise Ausführung

Die einzelnen Zaunfelder bleiben waagerecht und werden entsprechend dem Gelände gegeneinander in der Höhe versetzt.

Angepasste Konstruktion

Je nach System und Einbausituation können individuelle Anpassungen erforderlich sein.

Besonders bei Gefälle ist eine genaue Vermessung wichtig. Nicht nur die Gesamtlänge, sondern auch die jeweiligen Höhenunterschiede zwischen den Pfostenpositionen sollten aufgenommen werden.

Bei größeren Höhenunterschieden empfiehlt sich eine detaillierte Planung vor der Materialbestellung.

14. Windbelastung nicht unterschätzen

Ein geschlossener Sichtschutz bietet dem Wind eine vergleichsweise große Angriffsfläche.

Aus diesem Grund kommt der Befestigung und Verankerung der Pfosten eine besondere Bedeutung zu.

Dies gilt insbesondere für:

  • frei stehende Zaunanlagen,
  • offene Grundstücke,
  • Küstenregionen,
  • exponierte Lagen,
  • Dachterrassen,
  • besonders lange oder hohe Sichtschutzanlagen.

Die Unterkonstruktion und Befestigung müssen immer auf die örtliche Situation abgestimmt werden.

Gerade bei besonderen Einbausituationen sollte die Konstruktion im Zweifel durch einen geeigneten Fachbetrieb geprüft beziehungsweise ausgeführt werden.